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Rückenwind

Die musikalische Feier des Fahrradfahrens!

Sausen, Schnarren, Summen, Rasseln, Rattern, Brummen. Beim Radfahren ist es nie leise. Das Rauschen im Wind, auf der Straße und nun… auf der Bühne?!
Die Komponistin, Saxofonistin und Fahrradspielerin Jana De Troyer lädt mit ihrem Team ein zu „Rückenwind“, einem szenischen Konzert, das sich ganz dem Fahrradfahren widmet. In „Rückenwind“ sind die Fahrräder nicht nur das zentrale Thema, sondern sie werden zu echten Musikinstrumenten. Gemeinsam mit Cembalo, Saxofon und Stimme entsteht eine überraschende Klangwelt zwischen Summen, Brummen und Sausen. Für neugierige Ohren jeden Alters. Mehr...

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02.05.2026, 20:00
Zinnschmelze, Hamburg   

 

09.05.2026, 19:30
Kunstklinik, Hamburg

10.05.2026, 19:00
Honigfabrik, Hamburg

23.05.2026, 18:00
Schuppen 6, Lübeck

30.05.2026, 14:30
HausDrei, Hamburg

13.06.2026, 16:00
Stadtbücherei, Lauenburg

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Jana De Troyer — Komposition, Fahrrad, Saxofon, Leitung

Meredith Nicoll — Stimme, Fahrrad

Elena Khurgina — Cembalo, Fahrrad

Lisa Pottstock — Dramaturgie

Kathrine Altaparmakov — Visuelle Gestaltung

Jan Wegmann — Klangregie

Timon Kaiser — Produktionsassistenz

Studio Johanna Floeter — Grafik​​​​​

„Rückenwind“ ist gefördert durch die Claussen-Simon-Stiftung, die Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Kultur und Medien, die Possehl-Stiftung (Lübeck) und den Proberaumfonds des Dachverbands freie darstellende Künste Hamburg. In Kooperation mit dem Künstler:innenhaus Lauenburg. Vielen Dank auch an die vielen Personen, die uns Klingeln, Rat und Zeit geschenkt haben!

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Die musikalische Feier des Fahrradfahrens!

Sausen, Schnarren, Summen, Rasseln, Rattern, Brummen. Beim Radfahren ist es nie leise. Das Rauschen im Wind, auf der Straße und nun… auf der Bühne?!  
Die Komponistin, Saxofonistin und Fahrradspielerin Jana De Troyer lädt mit ihrem Team ein zu „Rückenwind“, einem szenischen Konzert, das sich ganz dem Fahrradfahren widmet. In „Rückenwind“ sind die Fahrräder nicht nur das zentrale Thema, sondern sie werden zu echten Musikinstrumenten. Gemeinsam mit Cembalo, Saxofon und Stimme entsteht eine überraschende Klangwelt zwischen perkussiven, dröhnenden, mechanisch rasselnden Klängen und überraschend melodischen Sounds.  
 
Man kann ein Fahrrad streichen und streicheln, es schlagen, polieren, fahren, aufpumpen und Luft ablassen. Im musikalischen Kontext fügen sich all diese Klänge so natürlich ein, als wäre das Fahrrad genau dafür gebaut. Es wundert also nicht, dass dieses musikalisch-mechanische Gerät bereits genreübergreifend Stoff für Songs und Musikstücke lieferte. Ob in Queens „Bicycle Race“ mit seinen Fahrradklingeln oder bei Kraftwerks „Tour de France“. Juli fuhr schon auf ihrem Fahrrad durch die Nacht und Katie Melua berichtete von „9 Million Bicycles in Beijing“. Mit „Rückenwind“ kommt nun ein szenisches Konzert auf die Bühne, das die vielen Facetten des Fahrradfahrens gleichermaßen musikalisch vielseitig darstellt. Vom Kunstlied basierend auf historischer Fahrradpoesie über opernhafte Arien und geräuschhafte Improvisationen bis in die Popmusik und Elektronik wird alles gespielt, was Spaß macht (und einen Bezug zum Fahrrad hat).
 
Und was bedeutet Fahrradfahren für dich? Bringt dich dein oller Drahtesel im Alltag überall hin? Genießt du am Wochenende die sportlichen Ausritte auf deinem flotten Rennrad? Bedeutet es Freiheit und Mobilität, hinkommen, wo kein Bus hinfährt? Ob als Sportgerät auf der Straße, als pragmatischer Alltagsbegleiter, oder schwer beladen auf Reisen: Jeder von uns hat seine ganz eigene Beziehung zum Fahrradfahren und jeder von uns seine ganz eigene Fahrradgeschichte. Schöne Erlebnisse, erreichte Ziele, aber auch frustrierende Reparaturorgien, nasswerden in einem überraschenden Regenschauer, frierend unterstehen, bis die Sonne wieder scheint. 
 
Fahrradfahren verbindet. Im Protest bei einer Critical Mass, am Straßenrand bei der Tour de France oder auch bei Mama im Lastenrad. Das Fahrrad steht schon immer im engen Zusammenhang mit gesellschaftlichen Entwicklungen, zu Beginn seiner Geschichte als Dandy-Horse, einem albernen Laufrad zum Zeitvertreib der viktorianischen High Society, später als Freiheitsbeschaffer in der Emanzipationsbewegung, heute als wichtige Säule der Mobilitätswende. Wie das Fahrradfahren selbst möchte „Rückenwind“ Menschen zusammenbringen, und Freude und Vergnügen vermitteln. begeisterte Radfahrer kommen ebenso auf ihre Kosten wie eingefleischte Konzertbesucher, Anhänger experimenteller Musik, neugierige Couchpotatoes, Junge und Junggebliebene jeden Alters. Schnapp dir also deine:n Liebste:n, schwingt euch aufs Tandem und kommt vorbei!

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